Betriebliches Gesundheitsmanagement – KMU haben Nachholbedarf

Betriebliches Gesundheitsmanagement – KMU haben Nachholbedarf

Bisher wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) vor allem in großen Unternehmen praktiziert – der Mittelstand und insbesondere KMU haben allerdings Nachholbedarf. Das ist den Verantwortlichen auch bewusst, allerdings frisst das Tagesgeschäft die konkrete Umsetzung auf. 

In einer Studie der Zeitschrift Personalwirtschaft und dem Fürstenberg Institut wurde untersucht, wie es konkret um das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland bestellt ist. Dazu wurden in diesem Sommer 401 Entscheider aus mittelständischen und größeren Unternehmen befragt.

60% der Befragten stehen dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement positiv gegenüber

Gut 60 % der Befragten halten das Betriebliche Gesundheitsmanagement für ein wichtiges  Thema. Die wichtigsten Informations- und  Analysequellen dieser Unternehmen sind dabei AU-Datenanalysen/Fehlzeitenberichte sowie Interviews/Mitarbeitergespräche und Mitarbeiterbefragungen. Am häufigsten eingesetzt werden Arbeitsschutzmaßnahmen, flexible Arbeitszeitmodelle, betriebliches Wiedereingliederungsmanagement sowie Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Viel wert ist Betriebliches Gesundheitsmanagement den meisten Firmen allerdings nicht:

44,4 % stellen keine personellen Ressourcen dafür ab;
27,2 % eine halbe Vollzeitstelle. Rund die Hälfte hat keine finanziellen Ressourcen dafür oder maximal 5.000 EUR;
48,0% der befragen Unternehmen informieren ihre Mitarbeiter  im Rahmen von Kommunikations- und Marketingmaßnahmen;
40 % haben Arbeitsgremien dafür eingesetzt;
40 % der Befragten sehen das Thema Gesundheit als einen Teil der Personalentwicklung;
30 % haben einen Prozess für die Planung und Umsetzung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement eingeführt.

 

Konkrete Ziele für ein betriebliches Gesundheitsmanagement haben 43% der Befragten

Drei Viertel der befragten Unternehmen wollen mit gesundheitsfördernden Maßnahmen die Arbeitszufriedenheit steigern bzw. das psychische und physische Befinden der Mitarbeiter verbessern. Konkrete Zielsetzungen haben allerdings nur knapp 43 % dafür.

Bei den Firmen, die für Betriebliches Gesundheitsmanagement ein Budget von mehr als 25.000 EUR einplanen, sind es allerdings 65 %. Beim Controlling setzen zwei Drittel auf die persönliche Rückmeldung der Mitarbeiter, gut die Hälfte misst den Erfolg der Maßnahmen an der Teilnahmequote oder einer geringeren Krankenquote. Die Mehrzahl ist mit dem Ergebnis der bisherigen Aktivitäten rund um das Thema Gesundheit zufrieden oder eher zufrieden, wobei der Grad der Zufriedenheit mit einem höheren Budget ansteigt.

Als wichtigste Hürden bei der Umsetzung werden von zwei Dritteln der Befragten begrenzte personelle Ressourcen oder finanzielle Mittel genannt. Unterstützung wird vor allem bei Krankenkassen oder betriebsärztlichen Diensten gesucht.

Fast alle Befragten glauben, dass die Führungskräfte eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements spielen, aber drei Viertel sehen die Verantwortung für ihre Gesundheit in erster Linie bei den Mitarbeitern selbst.

Hier setzt UnternehmensWert:Mensch ein

Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten erhalten bis zu 80 Prozent Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung.
Unternehmen mit 10 bis 249 Beschäftigten erhalten bis zu 80 Prozent Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung.

Der Beratungsumfang wird individuell ermittelt und kann maximal zehn Tage betragen, die mit 1.000 Euro pro Beratungstag abgerechnet werden können.

Welche Inhalte bzw. Themenfelder werden durch unternehmensWert:mensch gefördert?

Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch zielt in erster Linie darauf ab, nachhaltige Lern- und Veränderungsprozesse in kleineren und mittleren Unternehmen einzuleiten. Die Ziele des geförderten Beratungsprogramms sind:

    Kleine und mittlere Unternehmen für zukünftige Herausforderungen in Bezug auf ihre Personalpolitik und Schaffung einer positivenb Unternehmenskultur zu unterstützen.
    Einführung bzw. Optimierung einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik.
    Befähigung kleinerer und mittlerer Unternehmen auf die Veränderungen der Arbeits- und Produktionswelt sowie den demografische Wandel zu reagieren.
    Schaffung einer Unternehmenskultur, die die Mitarbeiter motiviert, Burn-out entgegenwirkt und ein innovationsfreundliches Klima gestaltet und nicht zuletzt zu einer Fachkräftegewinnung und-bindung beiträgt.

Um diese Ziele zu erreichen, setzt unternehmensWert:Mensch auf professionelle, eigens qualifizierter Prozessberater unter Beteiligung der Beschäftigten.

 

 

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