Gründung aus der Arbeitslosigkeit

Gründung aus der Arbeitslosigkeit

Die Agentur für Arbeit kann Sie bei Ihrem Start als Unternehmer unterstützen, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. Der Staat fördert Sie bei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit mit einem Gründungszuschuss. Allerdings besteht – anders als bis noch vor einigen Jahren – kein Rechtsanspruch auf die Leistung. Das bedeutet: Ihr Arbeitsvermittler entscheidet letztendlich, ob Sie den Zuschuss erhalten – oder nicht.

Um den Gründungszuschuss zu erhalten, müssen Sie

  • arbeitslos gemeldet sein
  • mindestens noch 150 Tage Anspruch auf ALG I haben.

Außerdem müssen Sie Ihren Arbeitsvermittler davon überzeugen, dass die Selbstständigkeit für Sie der probate Weg aus der Arbeitslosigkeit ist und in einer hauptberuflichen Tätigkeit mündet, von der Sie Ihren Lebensunterhalt bestreiten können. In der Regel hat die Vermittlung in eine unselbstständige Tätigkeit Vorrang vor dem Gründungszuschuss.

Sie müssen darlegen können, dass Ihre Geschäftsidee tragfähig ist. Dazu brauchen Sie

  • einen Businessplan und ein Finanzkonzept,
  • die Tragfähigkeitsbescheinigung einer fachkundigen Stelle. Als fachkundige Stelle gelten zum Beispiel Unternehmensberater, die Industrie- und Handelskammer, eine Standes- oder Handwerkskammer oder Gründerzentren. Die fachkundige Stelle überprüft die Tragfähigkeit des Unternehmens anhand des Businessplans, des Kapital- und Finanzplans, einer Umsatz- und Rentabilitätsvorschau. Zu den angeforderten Unterlagen zählen auch Lebenslauf und Angaben des Gründers zur geplanten Selbstständigkeit.
  • einen ausgefüllten Antrag für den Gründungszuschuss, den Sie bei Ihrem Arbeitsvermittler erhalten.
  • den Nachweis der erforderlichen Qualifikation. Dazu zählen zum einen Ihre Berufserfahrung, zum anderen aber auch Fähigkeiten, die für die Selbstständigkeit notwendig sind, zum Beispiel Buchhaltungskenntnisse. Die Arbeitsagentur kann zum Beispiel den Besuch eines Vorbereitungskurses oder eines Existenzgründerseminars verlangen.
  • eine Gewerbeanmeldung.

Wenn Sie aus dem Bereich Rhein-Hunsrück-Kreis, Mainz, Koblenz, Mosel, Eifel kommen finden Sie beim Kompetenzzentrum Kastellaun alles was sie benötigen um den Start in die Selbstständigkeit zu wagen, bzw. um ihr Unternehmen weiter zu entwickeln. Businessplan für die Beantragung von Fördermittel oder Startgeld. Marketing und Kommunikationsstrategien, Betriebswirtschaftliche Auswertungen, Buchhaltung, Lohnabrechnung, Qualitätsmanagement, alles was ein Gründer benötigt.

Zudem sind wir autorisiert Beratungen für die Programme go-innovativ und unternehmenswert:Mensch durchzuführen. Wenn Sie aus der Region Koblenz, Mainz, Hunsrück, Eifel kommen, und erfahren möchten wie Sie am besten den Schritt in Ihre Selbstständigkeit wagen oder für Ihren Handwerksbetrieb Fördergelder erhalten , nehmen Sie Kontakt auf. Wir helfen Ihnen Ihr Gründungsvorhaben erfolgreich umzusetzen bzw. Fördermaßnahmen für Ihren Handwerksbetrieb zu realisieren.

Wenn Sie also mehr wissen möchten lohnt sich der Griff zum Telefon oder das ausfüllen des Kontaktformulars.

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