Hilfe beim Start in die Selbstständigkeit – Weser Kurier berichtet

Hilfe beim Start in die Selbstständigkeit – Weser Kurier berichtet
Die Zeitung Weser Kurier berichtet:
Wer eine Firma gründet, hat vor Beginn der Selbstständigkeit meist viele rechtliche und organisatorische Dinge zu regeln. Damit nicht gleich am Anfang etwas schief läuft, stehen künftigen Unternehmern oder Praxisinhabern die Profis der Steuer- und Unternehmensberaterbranchen zur Seite.

Eine Existenzgründung ist finanziell oft nicht einfach zu stemmen. Macht sich etwa ein Zahnarzt selbstständig, kostet ihn die Neugründung einer Einzelpraxis laut Berechnungen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung durchschnittlich 484 000 Euro. Bei Übernahme einer bestehenden Praxis beläuft sich laut dem Verein das Investitionsvolumen im Durchschnitt auf 273 000 Euro. Der Selbstständigkeit geht also oft ein finanzielles Risiko voraus – eine optimale Vorbereitung ist daher Pflicht.

„Eine steuerliche Beratung ist für jeden Existenzgründer überaus sinnvoll und hilfreich, gleich ob es sich um ein gewerbliches Unternehmen oder eine freiberufliche Existenz handelt“, sagt Monika Will, Geschäftsführerin der Hanseatischen Steuerberaterkammer. „Vor allem ist es wichtig, gleich zu Beginn einen Steuerberater zu konsultieren, damit auch bei der steuerlichen Anmeldung keine Fehler passieren.“ Darüber hinaus helfe der Profi bei der Beantragung von Fördermitteln und bei Kreditgesprächen mit der Bank.

Die potenziellen Stolpersteine sind nicht jedem Gründer bewusst. „Die Vielzahl der steuerlichen Meldungen, die Frage nach der ordnungsgemäßen Führung von Kasse und Büchern und vor allem auch die Umsatzsteuer stellen hohe Anforderungen an den Existenzgründer, der in steuerlichen Fragen in der Regel absoluter Laie ist“, erläutert Will. „Ohne steuerliche Beratung kann hier viel schief gehen.“

Pakete für Gründer

Die Kammer bietet Beratung zu den Steuerberatergebühren in kostenlosen Einzelgesprächen. Die nächsten Termine sind jeweils dienstags, 16. Mai und 20. Juni, von 10 bis 13 Uhr in der Geschäftsstelle Am Wall 192. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zudem gibt es für Gründer Beratungspakete zu Festpreisen, weitere Informationen sind unter www.stbkammer-
bremen.de/existenzgruendung.html erhältlich. „Die Resonanz auf die Beratungspakete ist, soweit wir das überblicken, gut“, sagt Will. „Wir haben eine Vielzahl von Steuerberatern dort gelistet, die speziell Existenzgründer beraten.“ Die Pauschalangebote bieten den Vorteil, dass die Kosten für den Gründer kalkulierbar sind. Nach einem Jahr endet das Paket, die Gebühren werden dann nach der Steuerberatervergütungsverordnung abgerechnet.

Wer eine Firma mit Mitarbeitern und einem absehbar höheren Umsatz gründet, benötigt für die Planung meist die Unterstützung eines Unternehmensberaters. Um dem Scheitern vorzubeugen, kann man im Coaching etwa herausfinden, ob man wirklich eine Gründungspersönlichkeit ist und ob die Idee überhaupt ein marktfähiges Konzept ist. Solche Expertenhilfe ist laut dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) vor allem ab einer geplanten Betriebsgröße von zehn Mitarbeitern beziehungsweise einem erwarteten Umsatz ab 500 000 Euro in der Regel sinnvoll. Da ein Betrieb, zu dem Mitarbeiter gehören, Führungsaufgaben mit sich bringt, geht ein gutes Coaching auch auf die Persönlichkeit des Gründers ein.

Wie lange im Voraus die Planungen beginnen sollten, hängt dem Verband zufolge von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel von der Branche und dem Aktionsradius. „Wenn jemand etwa einen Handwerksbetrieb gründet, der regional tätig sein wird, dann beginnt die Planung ungefähr ein halbes Jahr vorher“, sagt Pressesprecher Klaus Reiners. „Geht es aber um ein Unternehmen, das ein Produkt international auf dem Markt platzieren möchte, hat das meist einen längeren Vorlauf.“

Wissen ausbauen

Gründer haben meist eine Geschäftsidee, jedoch nicht immer den Überblick über alle wichtigen Aspekte, die bei der Planung zu berücksichtigen sind. „Dazu gehört zum Beispiel die Analyse der Wettbewerbssituation und wie man seine Kunden und qualifizierte Mitarbeiter findet“, erläutert Reiners. „Außerdem muss man wichtige Entscheidungen treffen, etwa welche rechtliche Form das Unternehmen haben soll.“

Zuweilen muss der angehende Selbstständige vor dem Start noch Wissensdefizite ausgleichen. „Jemand kann viel fachliches Know-how haben und sehr kreativ sein, aber oft mangelt es zum Beispiel an betriebswirtschaftlichen Grundlagen“, erläutert der Sprecher des BDU. „Der Unternehmensberater gleicht Defizite entweder im direkten Coaching aus oder empfiehlt den Jung-Unternehmern passende Qualifizierungsprogramme.“ Generell sei es empfehlenswert, nicht überstürzt zu handeln, sondern die Gründung in Ruhe vorzubereiten und auch nach dem Start auf die Unterstützung durch Profis zu setzen. „Es kann etwa vorkommen, dass die Firma schneller als erwartet wächst oder dass man mit der Führung des Personals nicht wie erwartet zurechtkommt“, sagt Reiners.

Sowohl für die Unternehmensberatung selbst als auch für die Existenzgründung gibt es Fördermittel. Wer mehrere Förderquellen nutzen möchte, kann Experten engagieren, die sich auf die komplexe Materie spezialisiert haben. Für die Suche nach qualifizierten Unternehmensberatern empfiehlt Reiners die Datenbank auf www.bdu.de, Empfehlungen von lokalen Unternehmernetzwerken und Listen von Einrichtungen wie Industrie- und Handelskammern zu nutzen.

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